Projekte
Wir unterstützen zwei (getrennte) Heime in Mandalay, nämlich
ein Jungenheim, das Myanmar Buddhist Orphanage Association (MBOA)
und ein Mädchenheim, das
Aye Yeik Mon Girls Orphanage (AYM).
Das dritte Heim ist im Süden, in Mawlamyine (früher Moulmein) und heißt
Kin Ywa Orphanage and School (KY).
Zusätzlich zu unseren "Stammprojekten" engagieren wir uns verstärkt
in der Region des Irrawaddy-Delta und gehen dort mehrere Wiederaufbauprojekte
an.
Nachdem wir existentielle Soforthilfe geleistet haben, gilt es nun den Wiederaufbau von
Schulen und zwei Waisenhäusern in die Hand zu nehmen.
Unsere Kinder kommen von verschiedenen Minderheiten aus verschiedenen Landesteilen,
und so haben wir Burmanen, Shan, Pa-O, Karen, Chin und zahlreiche andere Minoritäten.
Ihre Religionszugehörigkeit spielt keine Rolle. Auch Muslime, Hindus und Christen finden
Aufnahme. Die Kinder werden nicht zu buddhistischen Nonnen oder Mönchen herangebildet.
Alle drei Heime sind buddhistischen Klöstern angegliedert und werden von einem burmesischen
Förderverein geführt. Abt, bzw. Äbtissin sind sowohl Leiter des Klosters als auch Vorsitzender
des jeweiligen Fördervereins. Sie sind auf Spenden der burmesischen Bevölkerung angewiesen,
wobei es sich aber fast ausschließlich um Sachspenden in Form von Nahrungsmitteln (insbesondere Reis)
und Kleidung handelt.
Für Neubauten und Renovierungen fehlen die Barmittel. Wir finanzieren mit
Ausnahme von Erziehungskosten und Medikamenten keine laufenden Kosten. Dafür übernehmen wir die
Aufgabe Schulen, Küchen, Trink- und Abwassersysteme, kleine Kliniken, Toiletten und Duschräume
einzurichten. Wir finanzieren keine religiösen Aktivitäten und bauen keine Pagoden.
Alle unsere Maßnahmen kommen allein den Kindern zu Gute.